unsere meinung
zu mac, technik und finanzen
aktuell, kritisch, kompetent

Aufgrund der Urheberrechtsrevision in der Schweiz, die am 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist, mussten wir das Dokument "DVDs rippen am Mac" leider (hoffentlich nur vorübergehend) entfernen. Im Moment klären wir ab, ob und wie wir die Anleitung weiter anbieten können.

Die Interpretation des Gesetzestextes scheint eine Art Gratwanderung zu sein, was bei einem Gesetz natürlich besonders sinnvoll ist. Zwar bleibt das Umgehen von Kopierschutzmechanismen für den Privatgebrauch nach wie vor erlaubt, der Besitz von Software, die solche Kopierschutzmechanismen umgeht, aber offenbar nicht. Also etwa so, wie wenn Autofahren erlaubt wäre, der Besitz eines Autos aber nicht.

Das macht keinen Sinn? Allerdings... So denkt auch der Schweizerische Konsumentenschutz, der in dieser Sache schon längere Zeit aktiv ist.

Liebe LeserInnen

ab sofort ist für alle PDF-Abonnenten das Leopard-Buch als Update zum Download verfügbar. Es kann einfach durch Anklicken des ursprünglich verschickten Links heruntergeladen werden. Das Livepaper wird im Laufe der nächsten Woche angepasst.

Für den effizienten Umgang mit dem PDF gilt:

  • Die Abbildungsnummerierungen können geändert haben - wer mit Buch und PDF arbeitet, muss das berücksichtigen.
  • Mit Acrobat (Standard/Professional) ist es nun möglich, Notizen im PDF zu erfassen.
  • Alle überarbeiteten Stellen sind markiert. Die Passagen befinden sich jeweils zwischen den Kennzeichnungen | Update_1 Updatetext ... Updatetext ... Updatetext Update_1 |. Am besten sucht man einfach im Programm Vorschau nach dem Text "Update_1". Die Zahl stellt sicher, dass bei weiteren Updates diese leicht zu finden sein werden (z. B. "Update_3") und mit Eingabe von "Update_" alle Updates (z. B. 1 bis 10) gefunden werden.
  • Code für das Update an pumera schicken.

Updates finden

Am 24. Januar beginnt in den USA die Auktion um die begehrten Mobilfunk-Lizenzen. Neu ist die enorme Zahl der Teilnehmer - 266 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen buhlen um die mobile Zukunft. Wetten, dass es auch der Anfang eines neuen Zeitalters ist!

Das Business-Modell der bestehenden Operator (wie AT&T, Vodafone, T-Mobile etc.) beruht auf Benutzungsgebühren - deren angebotenen Services fristen immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Das ist nicht weiter verwunderlich, da die Kernkompetenz der Operator das Betreiben eines Netzes ist. Solange die Netze geschlossen sind und Dritten nicht zur Verfügung gestellt werden müssen, ist dies auch nicht weiter problematisch.

Ab sofort sind die Musterdokumente und Updates zum RagTime Buch wieder verfügbar und können gratis bzw. nach PayPal-Zahlung heruntergeladen werden.

Liebe Leser

Besten Dank für die rege Teilnahme am Wettbewerb, die zahlreichen Inputs und die konstruktive Kritik - wir stehen am Anfang unseres Projektes und haben noch viel zu tun... Gewisse Anpassungen lassen sich relativ schnell umsetzen, andere Themen müssen noch ein wenig länger warten. Die eingeschlagene Richtung stimmt aber und all die positiven Kommentare freuen uns natürlich sehr.

Die Bücher werden wir in den nächsten Tagen verschicken - als Dank bekommt aber jeder Teilnehmer am Wettbewerb einen Link zum PDF zugeschickt.

Eine gute Zeit wünscht euch das pumera-Team

Seit ein paar Tagen ist es nun offiziell – Google beteiligt sich im nächsten Januar an der Versteigerung des 700 Mhz-Frequenzspektrums in den USA. Auf einen Partner aus der Mobilfunk-Industrie verzichtet Google – das Mindestangebot von 4.6 Mrd. US$ scheint kein Thema zu sein. Das neue Frequenzband benutzt Google für die kürzlich vorgestellte Android-Plattform – Telefonieren und surfen könnte dann (fast) gratis sein, denn Geld will das Unternehmen hauptsächlich mit seinen mobilen Diensten, bzw. den sponsored links machen. Ein neues Business-Modell, das den alteingesessenen Operator wie AT&T, Verizon und T-Mobile das Leben sehr schwer machen wird.

"Don't expect Google to take on AT&T", schrieb Marguerite Reardon in ihrem Blog - denn der Betrieb eines Netzes sei nicht Google's Kompetenz. Mag sein, aber der Betrieb eines Netzes wird heute auch von bestehenden Operator ausgelagert - dies ist längst Commodity, entscheidend sind Service, Produkte und Kunden - und die hat Google, sowie Apple, der zweite mobile Neuling... Apple wurde lange Zeit ebenfalls Interesse an der Frequenz nachgesagt – da das Netz für alle Standards offen sein muss, passt eine Auktion aber kaum in Apple’s Strategie.

Das PDF zum Leopard-Buch wurde aktualisiert und entspricht in der Fassung vom 27.11.2007 der Buchversion. Es kann ab sofort heruntergeladen werden.

Liebe Leser

Ab dem 19. November kann das neue Leopard-Buch auf unserer homepage (www.pumera.ch) als livepaper gratis gelesen und als pdf für € 8 bezogen werden. Das Buch wird Ende November bei uns und im Fachhandel erhältich sein.
Die Verzögerung um eine Woche beruht auf Änderungen, die Apple kurzfristig in der finalen Version bei der Time Machine und Netzwerk/Sharing vorgenommen hat. Wir freuen uns auf eure Fragen und euer Feedback.

Besten Dank für euer Verständnis
pumera

In meinem letzten Beitrag habe ich den Börsenäquivalent der Royalities, die Operator wie AT&T, Deutsche Telekom und O2 Apple zahlen müssen, berechnet und bin auf eine stolze Summe von über 90 Mrd. $ gekommen - ich gebe zu, es ist eine gewagte Aussage!

Meine Bewertung beruht auf gesicherten Werten der Gegenwart (PE und Gewinn), Unbekannten (Regelung der Royalties) bzw. Annahmen (Zahl der iPhone-Nutzer). Beginnen wir mit den gesicherten Werten:

Die einfachste - aber auch die am meisten angewandte - Bewertungsmethode der Börsianer ist jene mittels Price Earnings (auch KGV genannt). Das Prinzip ist einfach: die Börsenkapitalisierung des Unternehmens geteilt durch dessen Jahresgewinn ergibt eine Zahl - das PE. Je höher das PE, desto teurer ist die Aktie bewertet und je mehr Wachstum traut die Börse dem Unternehmen zu (hierzu mehr in einem meiner nächsten Blogs). Apple als Wachstumsaktie wird momentan mit einem sehr hohen PE von 42 bewertet - zum Vergleich: Microsoft ist mit einem PE von 22 halb so teuer und Google mit einem PE von über 50 noch stolzer bewertet. Apple's ausgewiesener Gewinn fürs Jahr 2007 beträgt 3.496 Mrd. $ - ergibt eine Börsenkapitalisierung von 144 Mrd. $. So viel zu den Fakten der Gegenwart.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit - der Zwang, Quartalsergebnisse veröffentlichen zu müssen, ist ein Beleg hierfür. Die Finanzmärkte hecheln von Quartal zu Quartal und leben von viel Zukunfts-Phantasie - trotzdem lohnt es sich, einen kurzen Blick zurückzuwerfen: 18. Oktober 2000, Apple veröffentlicht die Q4-Zahlen: Umsatz von 1.87 Mrd. $, 40% mehr als im Q4 1999, Gewinn aus weitergeführten Geschäften von 108 Mio. $ und 1.122 Mio. Mac-Verkäufe - ansehnliche Zahlen. Sieben Jahre später meldet Apple Zahlen in einer anderen Dimension: 6.2 Mrd. $ Umsatz, 904 Mio.