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Wer ist der schnellste Web-Browser im ganzen Land?

Apple aktualisiert seinen Web-Browser Safari auf die Version 3.1 und wirbt damit, fast doppelt so schnell zu sein wie die Konkurrenz. Diese schläft jedoch bekanntlich nicht, wie dies auch die vierte Beta-Version von Firefox 3.0 beweist. Neben der verbesserten Geschwindigkeitsperformance schliesst das neue Safari-Update auch einige Sicherheitslücken und macht Apples Web-Browser fit für Audio- und Video-Tags des sich noch in Entwicklung befindenden HTML 5. Ebenso unterstützt Safari 3.1 neu CSS-Animationen (Cascading Style Sheets) und CSS-Web-Fonts, womit Webdesignern mehr typografische Möglichkeiten erhalten.

Apple aktualisierte am Dienstag den Hauseigenen Web-Browser Safari auf die Version 3.1 und konzentriert sich bei dessen Vermarktung auch weiterhin darauf, den Geschwindigkeitsunterschied zwischen Safari 3.1 und den Konkurrenten Firefox 2, Opera 9 und Internet Explorer 7 hervorzuheben. So soll Safari gemäss einer Testreihe von Apple nun Webseiten 1.9-mal schneller als der Internet Explorer 7 und 1.7-mal schneller als Firefox 2 aufbauen. Die Unterstützung von JavaScript soll im Vergleich zu anderen Web-Browsern auf der aktuellen Version 3.1 sogar bis zu sechsmal schneller sein. Anzumerken gilt jedoch, dass laut der Mozilla-Foundation beispielsweise Anwendungen wie Google-Mail auf der aktuellen vierten Beta-Version von Firefox 3.0 ebenfalls bereits doppelt so schnell wie auf Firefox 2 laufen. Das neue Update erhöht gemäss Apple jedoch nicht nur die Geschwindigkeit von Safari, sondern macht ihn auch zum ersten Browser, der CSS-Animationen (Cascading Style Sheets), CSS-Web-Fonts, Video- und Audio-Tags in HTML 5 unterstützt. Weil aber all diese drei zur besseren Webseitengestaltung in Safari 3.1 zum Tragen kommenden Möglichkeiten, Schriften und auch Audio- und Videodateien in Webseiten einzubinden, derzeit von keinem anderen Browser unterstützt werden und Safaris weltweiter Marktanteil gerade einmal so ca. 6 Prozent beträgt, ist wohl in nächster Zeit nicht mit entsprechenden Webseiten zu rechnen.

Sicherer ja, aber auch schneller?
Mit Safari 3.1 behebt Apple ausserdem einige Fehler und schliesst insgesamt 13 Sicherheitslücken, ohne dies aber bei der Produktankündigung explizit zu erwähnen. Fehler und Sicherheitslücken hatten vor allem bei vielen Nutzern der ersten PC-Testversionen für grosse Missstimmung gesorgt. Von den 13 aufgelisteten Sicherheitslücken sind drei nur für die Windows-Ausführung von Safari relevant. Die übrigen Sicherheitslöcher betreffen hingegen beide Plattformen. Safari 3.1 steht nun erstmals als Final-Version für die Windows-Plattform bereit (auch in deutscher Sprache) und kann kostenlos auf der Apple-Webseite heruntergeladen werden. Für Mac-OS-X-User setzt Safari 3.1 mindestens einen Mac mit Mac OS X 10.4.11 Tiger, 256 MB Arbeitsspeicher und einem Intel- oder PowerPC G3-Prozessor voraus. Windows-User benötigen für Apples Web-Browser Safari 3.1 mindestens einen Computer mit Windows XP, 256 MB Arbeitsspeicher und einem 500 MHz schnellen Intel-Pentium-Prozessor.
Anhand von ersten Berichten von Safari-Nutzern gibt es wohl sowohl bei Mac- als auch Windows-Usern nur kleinere Schwierigkeiten mit dem neuen Safari-Update. Deren Ursache sind jedoch unterschiedlicher Art. Was wiederum die Geschwindigkeit des aktualisierten Web-Browsers anbelangt, so finden sich diesbezüglich unterschiedliche Aussagen in den Foren, die von merklich bis gar nicht schneller reichen.

  • Sämtliche Informationen zum neuen Safari-Update finden Sie hier.
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